Die #Polizeibraunschweig weitet den Druck auf Eintracht-Fans, aufgrund der Kameraproblematik im Eintracht-Stadion, weiter aus

Die Polizei Braunschweig hat zum wiederholten Mal versucht Druck auf einen vermeintlich beschuldigten Eintracht-Fan aufzubauen, indem sie eine einfache Vorladung für eine Aussage bei der Polizei persönlich überreichen wollten. Eine Vorladung für eine Aussage bei der Polizei kommt eigentlich mit der Post, es besteht auch kein Grund diese persönlich zu überreichen. Vielmehr wird der Betroffene durch das Erscheinen an der Haustür schon im Vorfeld unter sozialen Druck gestellt. Es wird Nachbarn und Familienangehörigen der Eindruck vermittelt, dass hier etwas Großes gegen den Betroffenen vorliegt. Die Meinung, dass die Polizei nicht einfach so vor der Haustür erscheint, dürfte noch recht verbreitet sein. Leider stimmt diese Annahme nicht mehr und selbst wenn später nicht mal ein Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingeleitet wird, muss sich der Betroffene vielleicht schon rechtfertigen oder wird als „Straftäter“ in der Nachbarschaft abgestempelt. Daher ist dieses Vorgehen entschieden abzulehnen und es führt bei den Betroffenen erst recht zu einer generellen Abwehrhaltung der Polizei gegenüber. Wir hoffen also, dass die Polizei Braunschweig in Zukunft auf ein solches Vorgehen verzichtet und bitten weiterhin, dass sich Betroffene bei uns melden. Nur so können wir auch weiterhin auf dieses Thema aufmerksam machen. Zum Auslöser dieser Maßnahme, der neuen Videoüberwachung im Eintracht-Stadion und dem Abhängen der Kamera im Block 9, können wir nur weiterhin auf unser Gesprächsangebot hinweisen. Als Blau-Gelbe Hilfe e.V. haben wir von Anfang an angeboten, in einen konstruktiven Austausch zu treten und gemeinsam tragbare Lösungen zu finden. Leider ignoriert die Polizei Braunschweig bis heute unsere Angebote und setzt scheinbar weiterhin auf einen konfrontativen Weg. Schade, unser Angebot bleibt wie gesagt aber weiter bestehen.

Eure Blau-Gelbe Hilfe