Einkaufshilfe und Blutspenden

In den aktuellen Zeiten sind wir alle gefragt und unser Engagement wird stärker denn je benötigt! Mit dem Projekt „Blau-gelbe Einkaufshilfen“ (weitere Infos auf unserer Homepage und den anderen bekannten Kanälen 😊) welches am Freitag gestartet ist, hat die Fanszene in Zusammenarbeit mit Eintracht Braunschweig den ersten großen Stein für die aktuelle Situation ins Rollen gebracht.

Wir rufen nochmal jeden dazu auf sich anzuschließen, ob direkt über das Projekt der Einkaufshilfe oder privat für Bekannte, Verwandte oder Nachbarn ist völlig egal. Die Hauptsache ist, jeder der kann sollte seinen Teil für die Mitmenschen in seiner Umgebung, in unserer Region leisten.

Deshalb wollen wir als Blau-Gelbe Hilfe euch eine weitere wichtige Angelegenheit ans Herz legen. Gerade jetzt werden Blutspenden benötigt, da die Spendenbereitschaft deutlich zurück geht. Wir werden euch also auf Termine in unserer Region hinweisen und hoffen, dass sich mehr Leute aufraffen können zu Spenden. Denkt immer dran, für euch ist es nur ein kleiner Piks und nur ein paar Minuten aber ihr rettet damit leben!

Als Fanszene haben wir schon immer viel Wert darauf gelegt, denen zu helfen, die es nötig haben und unsere Möglichkeiten auch für soziale Projekte zu nutzen. Lasst uns ein starkes Zeichen in unserer Region setzen. Helfen wo es nötig ist, verzichten wo es gefragt ist und zusammenhalten bis es überstanden ist!
DRK-Landesverband Niedersachsen e. V.
DRK-Blutspendedienste

Eintracht und Zusammenhalt!

Kurze Stellungnahme zum RegionalSport – Artikel

Wir möchten zum aktuellen RegionalSport.de – Artikel anmerken, dass wir in unserer Mitteilung (👉🏻https://www.blau-gelbe-hilfe.de) anders als von der Polizei behauptet, nicht von uniformierten Beamten gesprochen haben. Weiter konnte uns der Betroffene bestätigen, dass zuvor andere Schreiben und Pakete ihren Weg problemlos zu ihm gefunden haben.

Aber wir freuen uns, dass wir mit unserem Anstoß ein wenig Transparenz in die Thematik rund um die Gespräche zur Kamerathematik bringen konnten. Beim nächsten Treffen sind wir als als Fanvertreter hoffentlich auch endlich eingeladen, um den Sachverhalt aus Sicht der Fans zu erläutern und eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

Blau-Gelbe Einkaufshilfe

Eine tolle Initiative, die auch wir als BGH tatkräftig unterstützen. Helft auch ihr mit.

Die #Polizeibraunschweig weitet den Druck auf Eintracht-Fans, aufgrund der Kameraproblematik im Eintracht-Stadion, weiter aus

Die Polizei Braunschweig hat zum wiederholten Mal versucht Druck auf einen vermeintlich beschuldigten Eintracht-Fan aufzubauen, indem sie eine einfache Vorladung für eine Aussage bei der Polizei persönlich überreichen wollten. Eine Vorladung für eine Aussage bei der Polizei kommt eigentlich mit der Post, es besteht auch kein Grund diese persönlich zu überreichen. Vielmehr wird der Betroffene durch das Erscheinen an der Haustür schon im Vorfeld unter sozialen Druck gestellt. Es wird Nachbarn und Familienangehörigen der Eindruck vermittelt, dass hier etwas Großes gegen den Betroffenen vorliegt. Die Meinung, dass die Polizei nicht einfach so vor der Haustür erscheint, dürfte noch recht verbreitet sein. Leider stimmt diese Annahme nicht mehr und selbst wenn später nicht mal ein Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingeleitet wird, muss sich der Betroffene vielleicht schon rechtfertigen oder wird als „Straftäter“ in der Nachbarschaft abgestempelt. Daher ist dieses Vorgehen entschieden abzulehnen und es führt bei den Betroffenen erst recht zu einer generellen Abwehrhaltung der Polizei gegenüber. Wir hoffen also, dass die Polizei Braunschweig in Zukunft auf ein solches Vorgehen verzichtet und bitten weiterhin, dass sich Betroffene bei uns melden. Nur so können wir auch weiterhin auf dieses Thema aufmerksam machen. Zum Auslöser dieser Maßnahme, der neuen Videoüberwachung im Eintracht-Stadion und dem Abhängen der Kamera im Block 9, können wir nur weiterhin auf unser Gesprächsangebot hinweisen. Als Blau-Gelbe Hilfe e.V. haben wir von Anfang an angeboten, in einen konstruktiven Austausch zu treten und gemeinsam tragbare Lösungen zu finden. Leider ignoriert die Polizei Braunschweig bis heute unsere Angebote und setzt scheinbar weiterhin auf einen konfrontativen Weg. Schade, unser Angebot bleibt wie gesagt aber weiter bestehen.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

Hallo Eintracht-Fans,

bitte denkt daran, dass ihr euren Jahresbeitrag von 10€ für das Jahr 2020 zahlt.💸
Wenn es Probleme mit der Abbuchung gab oder ihr noch keinen Lastschrifteinzug hinterlegt habt, besucht uns beim kommenden Heimspiel am Stand und füllt ein Lastschriftmandat aus. Wir helfen euch dabei gerne.💙💛
Alternativ überweist den Betrag bitte an
IBAN: DE72 2595 0130 0034 8383 03
oder zahlt bar am Fanwagen.
Bei Rückfragen könnt ihr euch gerne an kasse@blau-gelbe-hilfe.de wenden.
Eure BGH

Hausdurchsuchung wegen ACAB-Poloshirt

Ende letzter Woche klingelte schon gegen 7 Uhr das Notfallhandy und leider ist dies meist kein gutes Zeichen. Ein Mitglied berichtete uns, dass bei ihm gerade eine Hausdurchsuchung, wegen einer angeblichen Beleidigung durch ein ACAB-Poloshirt, durchgeführt wird. Durch die Herausgabe des Shirts konnte wenigstens noch das durchwühlen der Wohnung verhindert und somit die Privatsphäre etwas geschützt werden.Auch wenn rein rechtlich die Möglichkeit besteht eine Hausdurchsuchung aufgrund einer Beleidigung durchzuführen, halten wir als Blau-Gelbe Hilfe dieses Vorgehen in keinem Fall für verhältnismäßig. Hinzu
kommt, dass ein ACAB-Shirt nur in bestimmten Fällen als beleidigend
gewertet werden kann. Das bloße Tragen eines solchen Shirts ist hingegen
durch die freie Meinungsäußerung gedeckt. Nur im Falle ausreichender
Konkretisierung (z.B. provokantes Zeigen) einer bestimmten Beamtengruppe
entgegen, kommt eine Strafbarkeit in Betracht. Wir werden also ganz
genau hinschauen, sollte die Staatsanwaltschaft eine Anklage erheben.

Eure BGH

Die Innenministerkonferenz nimmt Fußballfans erneut ins Visier

Das juristische Online-Fachmedium „Legal Tribune Online“ berichtete kürzlich über beabsichtigte Strafverschärfungen im Strafgesetz und im Sprengstoffgesetz. Das Fachmagazin beruft sich auf den Entwurf der Tagesordnung für die Innenministerkonferenz Anfang Dezember in Lübeck. Der Blau-Gelbe Hilfe e.V. (BGH) kritisiert die in Betracht gezogenen Gesetzesänderungen.

Braunschweig –„Offenbar besteht die Absicht, Verfehlungen im Zusammenhang mit Fußball durch den Entzug der Fahrerlaubnis zu bestrafen“, so Jendrik Pufahl, der Vorsitzende der BGH. Ermöglicht werden soll dies durch eine Änderung des § 69 Strafgesetzbuch (StGB). „Der inhaltliche Zusammenhang zwischen Verfehlung und Strafe erschließt sich uns in keiner Weise“, so Jendrik Pufahl weiter.

Zusätzlich soll der Tatbestand des Landfriedensbruch nach § 125 StGB ausgeweitet werden. Zukünftig kann demnach schon die Beteiligung an einer Gruppe ohne kriminelle Handlung strafbar sein. Würde diese Gesetzesänderung erfolgen, könnte zum Beispiel nicht nur die Anwesenheit im Fanblock sondern zum Beispiel auch die Teilnahme an Demonstrationen, gesetzwidrig sein und entsprechend juristisch verfolgt werden. Im Kern würde aus Sicht der BGH das Grundrecht der Versammlungsfreiheit durch die Hintertür eingeschränkt.

Auch das Abbrennen von Pyrotechnik soll deutlich härter bestraft werden. Deshalb ist eine Verschärfung des § 40 Sprengstoffgesetz vorgesehen. Selbst das Abbrennen von Gegenständen, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung zugelassenen sind, könnte zukünftig eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen. „Die beabsichtigten Gesetzesverschärfungen erweitern die bestehende Strafverfolgungsmöglichkeiten der Behörden gegen Fußballfans“, kritisiert Jendrik Pufahl die angestrebten Gesetzesänderungen. „Sie stehen schon heute in keinem Verhältnis zu der Wirklichkeit im Stadion.“

Fanhilfen kritisieren Beschlussvorschlag für Innenministerkonferenz

Auf der anstehenden Innenministerkonferenz (IMK)
vom 04. bis 06. Dezember 2019 in der Hansestadt Lübeck sollen erneut
Gesetzesverschärfungen gegen Fußballfans beschlossen werden (https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/fussball-pyrotechnik-innenminister-fahrerlaubnis-entziehung-landfriedensbruch-stadion-stoerer/?r=rss).

Die IMK soll demnach unter anderem eine härtere
Bestrafung des Abbrennens von Pyrotechnik, eine Reformierung des
Landfriedensbruchs sowie den Entzug der Fahrerlaubnis bei Vergehen im
Zusammenhang mit Fußballspielen beschließen.

Die Fanhilfen kritisieren allein die Debatte über
derlei Maßnahmen als realitätsfremd, unverhältnismäßig und rechtswidrig.

Erst kürzlich wurde im aktuellen Jahresbericht der
Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der wiederholte Rückgang von
eingeleiteten Strafverfahren und verletzten Personen im Zusammenhang mit
Fußballspielen festgestellt – Ein Trend, der seit Jahren anhält. Weshalb nun
also erneut Gesetze verschärft werden sollen, um Fußballfans noch mehr als
ohnehin schon zu kriminalisieren, erscheint schleierhaft. Vielmehr scheint es
ein erneut billigster Versuch, sich über kurzgedachte und ineffektive Maßnahmen
als vermeintlich „durchgreifender“ Law-and-Order-Politiker in der
Öffentlichkeit profilieren zu wollen.

Die Erfahrung der Fanhilfen zeigt, dass die bereits
existierenden Gesetze und weitgehenden Strafverfolgungsmöglichkeiten bei
Fußballfans im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Gruppen bis zum letzten
ausgereizt werden. Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit wird von Polizei und
anderen Behörden oftmals kaum bis gar nicht beachtet. Ohne jemals einer
Straftat schuldig gesprochen worden zu sein, mit einem bereits bei Zustellung
Gebühren verursachenden Betretungsverbotsbescheid bedacht zu werden, ist
Zeugnis dessen genug. Ähnliches gilt für die Speicherung in illegalen
Polizeidateien, ohne darüber auch nur ansatzweise informiert zu werden. Was an
Fußballfans aus Sicht der Sicherheitsbehörden „erfolgreich“ getestet wurde,
trifft später auch alle anderen. Inwieweit der Entzug der Fahrerlaubnis
beispielsweise zu sichereren Fußballspielen beitragen soll, bzw. dass umgekehrt
eine Person, die im Stadion auffällig wird, gleichzeitig nicht fahrtüchtig sein
soll, bedarf ebenso mindestens einer Erklärung.

Aus Sicht der Fanhilfen handelt es sich hierbei
schlichtweg um Populismus und das auf Kosten von Freiheitsrechten eines jeden
Einzelnen.

Bezüglich Pyrotechnik von einer gesellschaftlichen
Missbilligung und dem Ausdruck zu verleihen in einer solchen Totalität zu
sprechen, erscheint überdies mindestens anmaßend in Anbetracht sicherlich
durchaus abweichender Meinungen bei nicht wenigen Menschen, die tatsächlich die
Fußballstadien der Republik besuchen. Nicht nur als Fußballfan, sondern auch
als gemeiner Steuerzahler fragt man sich doch eingängig, ob es nicht wichtigere
Themen auf einer Innenministerkonferenz zu besprechen gibt, die die
Gesellschaft in der Tat derlei missbilligt.

Insbesondere im Hinblick auf negative Beispiele in
eben jenen Strafverfolgungsbehörden in der jüngsten Vergangenheit sowie eine
mangelnde transparente Fehlerkultur und die daraus resultierenden Folgen.

Am 30.11 findet wieder der Weihnachtsmarkt am Fanhaus statt. Natürlich sind wir auch wieder mit einem Stand vertreten. Wir freuen uns über jeden Besuch. Dieser Beitrag darf außerdem gerne geteilt werden 😉
Eure BGH

Die
Jahreshauptversammlung von Eintracht Braunschweig steht vor der Tür und
wir wollen euch dazu folgenden Artikel vom Wochenende ans Herz legen.
Mitbestimmung und direkte Einflussnahme sind ein wichtiges und hohes Gut
für Mitglieder in Vereinen. Jeder sollte ganz genau hinschauen wenn
diese Rechte beschnitten und eingeschränkt werden sollen.

Eure BGH

https://regionalsport.de/jhv-zoff-vorprogrammiert-hebelt-e…/

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